Frühschwangerschaft



FrühschwangerschaftDie Schwangerschaft ist für jede Frau eine ganz besondere Zeit. Es sind Monate, in denen nahezu das ganze Leben auf das Heranwachsen eines neuen Erdenbürgers ausgerichtet ist. Viele Erstgebärende fragen sich oft: Ist auch alles in Ordnung? Mache ich vielleicht etwas falsch? Was muss ich beachten, um das werdende Leben nicht zu gefährden? Viele Sorgen sind jedoch unbegründet. Wenn die Frau die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wahrnimmt und sich auf eine gesunde Lebensweise umstellt, können mögliche Gefahren rechtzeitig erkannt und gebannt werden.

Was versteht man unter einer Frühschwangerschaft?






Die neun Monate einer Schwangerschaft sind in drei Abschnitte aufgeteilt. Das erste Drittel, die Frühschwangerschaft, gilt als die kritischste Phase, denn hier ist die Gefahr einer Fehlgeburt am höchsten. Aus diesem Grunde verschweigen junge Paare sogar ihren Eltern oft die Schwangerschaft aus Angst, in dieser frühen Phase könnte dem Kind etwas passieren. Die Frühschwangerschaft endet nach der der zwölften Schwangerschaftswoche.

Symptome einer Frühschwangerschaft



Das erste Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Monatsblutung. Gewissheit erhält die Frau durch einen Schwangerschaftstest (Frühschwangerschaftstest) aus der Apotheke und durch den Besuch des Gynäkologen. Weitere Symptome einer Frühschwangerschaft sind Spannungsgefühle in den Brüsten und eine unnatürliche Müdigkeit. Durch die hormonelle Umstellung gerät der weibliche Körper in Aufruhr, es kommt zu ungewohnten Beschwerden, mit denen die werdende Mutter erst einmal fertig werden muss. Sie klagt über Übelkeit, die meist morgens aber auch während des ganzen Tages auftreten kann. Typisch ist auch der Heißhunger, der die Schwangere zu ungewöhnlichen Gelüsten verleitet. Denken wir nur an die legendären sauren Gurken zum Marmeladenbrot.

Beschwerden und Risiken in der Frühschwangerschaft



Zu den weniger dramatischen aber lästigen oder schmerzhaften Symptomen einer Frühschwangerschaft gehören:
  • Rücken- und Kreuzschmerzen
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Sodbrennen
  • Brustschmerzen
  • Vaginalausfluss
  • Spannungsschmerzen
  • Schwindelgefühle
Die Schwangere kann in den ersten drei Monaten jedoch unter Beschwerden leiden, die durchaus ernst zu nehmen sind. So sollte sie beim Auftreten von Blutungen unbedingt ihren Gynäkologen aufsuchen. Sie könnten auf eine drohende Fehlgeburt hinweisen. Auch bei Unterleibsschmerzen ist ein Arztbesuch obligatorisch.

Verhaltensweisen in der Frühschwangerschaft


Die Frühschwangerschaft ist zwar besonders risikoreich, die werdende Mutter braucht sich dennoch nicht in Watte zu packen. Wichtige Verhaltensmaßnahmen sollte die Schwangere jedoch unbedingt beherzigen:
  • Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sollten eingehalten werden.
  • Eine ausgewogene und vitaminreiche Kost ist wichtig für Mutter und Kind.
  • Die Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln mit Folsäure ist lebensnotwendig für das Ungeborene.
  • Alkohol und Nikotin sind strengstens verboten.
  • Regelmäßige Bewegung in frischer Luft, sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Walking, Yoga, Rückengymnastik und leichtes Krafttraining schaden weder der Mutter noch dem werdenden Kind.
  • Von einer Flugreise wird der Arzt normalerweise abraten. Nur eine gesunde Frau mit einem komplikationslosen Schwangerschaftsverlauf sollte ins Flugzeug steigen.
Fazit: Die Frühschwangerschaft ist zwar besonders risikoreich aber keine Krankheit. Im Gegenteil: Die Vorfreude auf das Kind lässt viele Schwangerschaftsbeschwerden in den Hintergrund treten. Nach drei Monaten sind in der Regel die meisten Schwangerschaftssymptome Vergangenheit.