Frühschwangerschaftstest






Ein Frühschwangerschaftstest bringt Gewissheit, ob an ersten unsicheren Anzeichen einer Schwangerschaft etwas dran sein könnte oder nicht. Er kann vor und nach dem Ausbleiben der Regel nach der vermuteten Befruchtung der Eizelle erfolgen und gilt - richtig angewendet - als relativ sicher, wobei die Ermittlung des Hormonspiegels nur darüber Auskunft gibt, ob es zur Befruchtung einer Eizelle gekommen ist. Deren Einnistung in der Gebärmutter kann nicht nachgewiesen werden. Auch gibt es sehr seltene Krankheiten, die das Ergebnis verfälschen können, weshalb letzten Endes die ärztlich Untersuchung maßgebend ist.

Was misst der Frühschwangerschaftstest?



FrühschwangerschaftstestDurch den Frühschwangerschaftstest über den Urin wird eine Unterform des ß-hCG-Hormons nachgewiesen, das der weibliche Körper wenige Tage nach dem Befruchtungsvorgang der Eizelle produziert. Außerhalb der Schwangerschaft ist dieses Hormon nur äußerst selten vorhanden, weshalb die Wahrscheinlichkeit für den Befruchtungsvorgang bei über 99 Prozent liegt, wenn der Frühschwangerschaftstest positiv ausfällt. Der Frühschwangerschaftstest belegt also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Befruchtung, nicht jedoch die Einnistung im Uterus. Auch eine Erkrankung käme freilich für die Hormonproduktion infrage, die aber sehr selten ist. Es gibt einen Tumor, der das selbe Hormon produziert. Bei einer Schwangerschaft verdoppelt es seinen Wert alle zwei Tage, erreicht das Maximum um die neunte Schwangerschaftswoche und sinkt danach bis zu 20. Schwangerschaftswoche wieder ab.

Arten von Frühschwangerschaftstests



Der Test besteht prinzipiell aus einem Teststreifen, welcher der Plastikhülle entnommen wird. Er enthält Enzyme, die reagieren, wenn sich im Urin der Frau das Hormon ß-hCG befindet. Bei positivem Ausgang erscheinen als Anzeige entweder "schwanger" oder + oder ein Strich oder mehrere farbige Streifen. Bei negativem Ausgang erscheinen "nicht schwanger" oder - oder kein Strich oder gar nichts. Ein weiteres Kontrollfeld zeigt die korrekte Durchführung des Tests an, die auch bei negativem Testergebnis bestätigt werden muss. Als Arten gibt es:

  • Frühschwangerschaftstest vor dem Zyklus-Termin (präzyklisch): Dieser Test kann jederzeit innerhalb der rund 14 Tage zwischen dem Eisprung-Termin und der möglichen Befruchtung und dem nachfolgenden Zyklus angewendet werden. Sicher ist die Frau, wenn der Test positiv ausfällt und der Zyklus auch tatsächlich ausbleibt.
  • Frühschwangerschaftstest nach ausgebliebenem Zyklus: Nachdem die Menstruation nicht erfolgte, kann der Test etwa ab dem dritten bis vierten Tag nach ihrem sonstigen Beginn angewendet werden. Sollte die Frau einen relativ unregelmäßigen Zyklus haben, ist später immer sicherer.
  • Frühschwangerschaftstest mit Wochenbestimmung: Dieser Test zeigt bei positivem Ausgang die Tage seit der Befruchtung an, die nicht mit der Schwangerschaftswoche zu verwechseln sind. Schwangerschaftswochen werden nicht ab Befruchtung, sondern von der zuletzt stattgefundenen Periode an gezählt.