Sport in der Frühschwangerschaft






Sie haben erfahren, dass Sie schwanger sind. Werden Sie Ihr Leben nun völlig umkrempeln, sich gesund ernähren, sich schonen, alle Belastungen vermeiden, damit Ihr Kind gesund auf die Welt kommt? Sie haben sich früher mit sportlichen Aktivitäten fit gehalten, meinen jedoch, während der Schwangerschaft auf diese Freizeitbeschäftigung verzichten zu müssen, weil zu viel Bewegung für das Ungeborene gefährlich werden könnte. Da liegen Sie falsch. Maßvolle körperliche Aktivitäten sollten Sie auch während der ersten Schwangerschaftswochen nicht vernachlässigen. Beim Sport in der Frühschwangerschaft sollten Sie jedoch einige Regeln beachten.

Warum ist Sport in der frühen Schwangerschaft wichtig?



Sport in der FrühschwangerschaftJeder Mediziner, jeder Gesundheitsberater räumt dem Sport einen hohen Stellenwert ein. Regelmäßige körperliche Betätigung kurbelt den Stoffwechsel an, stärkt das Herz und reguliert den Kreislauf. Auch der Bewegungsapparat wird gestärkt, lästige Rückenschmerzen werden besonders durch Sport in der frühen Schwangerschaft gelindert. Durch ein maßvolles Training werden Kalorien verbrannt, überflüssige Pfunde können verschwinden. All diese positiven Auswirkungen kommen nicht nur der Schwangeren zugute, auch das ungeborene Leben profitiert von der gesunden Aktivität der Mutter. Da jedoch gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten die Gefahr einer Fehlgeburt besonders hoch ist, sollten Sie die Ausübung bestimmter Sportarten unterlassen. Aber es gibt so viele Möglichkeiten, die gut für Mutter und Kind und daher erlaubt sind.

Sport in der frühen Schwangerschaft – was ist erlaubt?



Wenn Sie schon immer zu den aktiven Sportlerinnen gehörten, sollten Sie mit dem Sport während der Frühschwangerschaft keineswegs aufhören. Überprüfen Sie jedoch Ihr Trainingspensum, denn Sie sollten sich auf keinen Fall überfordern. Folgende Sportarten sind auch in den ersten Wochen der Schwangerschaft besonders gesund und erlaubt:
  • Schwimmen ist ein hervorragender Sport während der Frühschwangerschaft.
  • Walking und Nordic Walking schonen die Gelenke und stärken das Herz-Kreislauf-System.
  • Auf Schwangerschaftsgymnastik sollte keine werdende Mutter verzichten.
  • Auch Yoga ist ein gesunder Sport in der frühen Schwangerschaft.
  • Radfahren kurbelt den Kreislauf an. Sie sollten jedoch keine Gewalttouren unternehmen.

Sport in der Frühschwangerschaft – was ist gefährlich?



Es gibt Sportarten, auf die eine Schwangere verzichten sollte:
  • Meiden Sie den Sport, bei dem Sie starken Stoßbelastungen ausgesetzt sind, wie beispielsweise Jogging. Sie erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt.
  • Das Ausüben von Sportarten, bei denen Sie sich verletzen oder stürzen könnten, sollten Sie unterlassen. Gemeint sind hier Reiten und Skilaufen, aber auch Mannschaftssportarten wie Ballspiele sowie Kampfsport.
Fazit: Es besteht während der Frühschwangerschaft kein Grund, auf moderate sportliche Betätigung zu verzichten. Viele Sportarten sind gesund für Mutter und Kind, auf andere hingegen sollte die Schwangere verzichten.