Unterleibsschmerzen in der Frühschwangerschaft






Im Laufe der Schwangerschaft muss sich die werdende Mutter auf etliche Beschwerden einstellen, die jedoch überwiegend als notwendiges Übel angesichts des kommenden freudigen Ereignisses in Kauf genommen werden. Anders sieht es jedoch bei Blutungen und Unterleibsschmerzen in der Frühschwangerschaft aus. In den ersten drei Monaten nach der Befruchtung ist das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, besonders groß. Es gibt viele Ursachen für Unterleibsschmerzen in der frühen Schwangerschaft. Nicht alle sind gefährlich, viele Beschwerden sogar ganz normal. Es besteht also kein Grund, sich unnötige Sorgen zu machen. Dennoch sollte die Schwangere besonders bei Schmerzen den Arzt oder die Hebamme um Rat fragen.

Harmlose Ursachen für Unterleibsschmerzen in der Frühschwangerschaft



Unterleibsschmerzen in der FrühschwangerschaftUnterleibsschmerzen kennt jede Frau im gebärfähigen Alter zur Genüge. Aber wenn die Regel nach einer Befruchtung aussetzt, erwartet die nun Schwangere eigentlich keine Schmerzen mehr, die der Monatsblutung ähneln. Dennoch kann es zu Unterleibsschmerzen in der frühen Schwangerschaft kommen, die die werdende Mutter sehr beunruhigen. Nachdem die Eizelle befruchtet wurde und sich in der Gebärmutter eingenistet hat, stellt sich der Körper auf die Schwangerschaft ein. Schwangerschaftshormone werden ausgeschüttet, die Gebärmutter beginnt, sich zu vergrößern, das gesamte Gewebe und die Muskulatur rund um das Becken werden aufgelockert, das stützende Gebärmutterband wird gedehnt – der neue Erdenbürger soll schließlich Platz zum Wachsen finden. Diese massiven Veränderungen im Organismus einer Frau können zu Schmerzen besonders im ersten Trimester der Schwangerschaft führen. Aber keine Sorge: Die Beschwerden sind normal und werden bald verschwinden. Auch Blähungen gehören zu den Unterleibsschmerzen in der Frühschwangerschaft, die nicht gerade angenehm sind. Aber auch diese sind nicht gefährlich und können durch natürliche Heilmittel zügig beseitigt werden.

Ernste Ursachen für Unterleibsschmerzen in den ersten Monaten der Schwangerschaft



Leider sind jedoch nicht alle Beschwerden harmlos, die in den ersten Monaten der Schwangerschaft auftreten. Unterleibsschmerzen oder quälende Blähungen können durchaus ernstere Ursachen haben.
So können starke Bauchkrämpfe, die mit Blutungen verbunden sind, auf eine drohende Fehlgeburt hindeuten.
Gesellt sich zu unerträglichen Krämpfen im Unterbauch und dem Ausfluss dunklen Blutes auch noch eine Spannung der Bauchdecke hinzu, kann es sich um eine Eileiterschwangerschaft handeln. In diesen Fällen sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Oftmals ist die sofortige stationäre Einweisung erforderlich.

Erste Hilfe bei Unterleibsschmerzen in der frühen Schwangerschaft



Unterleibsschmerzen oder Blähungen, die die Schwangere besonders in den ersten Monaten der Schwangerschaft quälen, können durch einfache Hausmittel oft behoben werden:
  • Eine Wärmflasche oder ein angewärmtes Getreidekissen auf dem Bauch wirkt Wunder.
  • Ein warmes Bad entspannt und lindert die Schmerzen.
  • Entspanntes Liegen mit hochgelegten Füßen kann die Bauchkrämpfe lindern.
  • Die Einnahme von Magnesium entkrampft die Muskulatur, die Unterleibsschmerzen lassen nach.
Fazit: Unterleibsschmerzen während der Schwangerschaft belasten die werdende Mutter oft sehr stark. Die meisten Beschwerden in den ersten Monaten der Schwangerschaft sind jedoch nicht gefährlich. Bei unklarer Genese sollte allerdings der Arzt hinzugezogen werden.